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Brief einer Unbekannten
von Stefan Zweig

Seltsam, dachte er, und nahm das Schreiben wieder zur Hand „Dir, der Du mich nie gekannt“, stand oben als Anruf, als Überschrift.

Eine Frau schreibt einen Brief, bekennt sich zur Liebe ihres Lebens. Es ist ein Abschiedsbrief. Letzte Worte an einen Mann, der für sie die Welt war.

Stefan Zweigs „Brief einer Unbekanten“ (1922) konzentriert sich auf ein Leitmotiv seines Schaffens: Wo Leidenschaft uns aus Konvention und Alltag reißt, ist sie Befreiung und Zerstörung zugleich.

Mit seinen Novellen und historischen Schriften avancierte der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig zum meistgelesenen Autor seiner Zeit. Die berühmte Novelle „Brief einer Unbekannten“ - kein unwichtiger Baustein dieser Karriere –entstand im Jahre 1922.

Nur ein einziger Brief ist es, der mit zwingender Dramatik diesen Text beherrscht. Zweigs unbekannte Protagonistin schreibt ihn - an einen Schriftsteller, den sie seit ihrer Kindheit verzehrend liebt, ohne dass ihre Hingabe eine wirkliche Erwiderung findet. Allein die Phantasie schafft den Schein der Nähe. Zeile um Zeile ist dieser „Brief einer Unbekannten“ leidenschaftliche Lebensbeichte, intimes Psychogramm und nicht zuletzt endgültiger Abschied von der Hoffnung auf erfüllte Liebe.

Eine bittere Romanze, eine Erzählung vom Erwachsenwerden, ein Liebesbekenntnis am Rande des Wahnsinns – Zweigs Text lässt bis heute viele Lesarten zu.


„Nur dies eine Mal musste ich sprechen zu Dir – dann gehe ich wieder stumm in mein Dunkel zurück, wie ich immer stumm neben Dir gewesen.“

Für Gastspielanfragen bitte Kontakt aufnehmen! Ideal für Studiobühnen!  

[Inszenierungen]


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